Kommunen planen Bürgerarbeit für Langzeitarbeitslose
Artikel erstellt von Uwe am Wednesday, 31 March 2010Der Deutsche Städte- und Gemeindebund setzt sich für bezahlte Bürgerarbeit bundesweit ein. Dies sei der richtige Ansatz, um Arbeitsplätze für ältere und wenig qualifizierte Erwerbslose zu schaffen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Nach den Vorstellungen der Kommunen soll die Bürgerarbeit sozialversicherungspflichtig sein und in gemeinnützigen Bereichen angeboten werden. Ziel müsse sein, die Berufs- und Lebenserfahrung von Langzeitarbeitslosen sinnvoll zu nutzen. “Das kann in Museen, Bibliotheken und Altersheimen sein”, sagte Landsberg. Die Kommunen zielen damit auf einen Sozialen oder Dritten Arbeitsmarkt für chancenlose Langzeitarbeitslose. Ähnliche Konzepte vertreten auch Kirchen, Gewerkschaften und Grüne. Zuletzt hatte die SPD-Vizechefin aus Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, einen “gemeinwohlorientierten” Arbeitsmarkt gefordert. Begründung: “Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden.” In der Praxis hat sich die Politik schwergetan, für die rund 400 000 Langzeitarbeitslosen, die kaum noch eine Chance auf Vermittlung haben, eine Beschäftigung zu organisieren. Zwar gibt es in Deutschland mehr als 300 000 gemeinnützige Ein-Euro-Jobs. Doch sie sollen dazu dienen, die Arbeitslosen wieder an den Arbeitsalltag zu gewöhnen – und nicht auf Dauer zu beschäftigen. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), kritisiert: “Ob es nun Arbeitspflicht oder, Soziale Arbeit’ genannt wird – die öffentliche Förderung gefährdet Arbeitsplätze in Unternehmen und verhindert die Vermittlung in reguläre Beschäftigung.” Das Handwerk mache schon lange schlechte Erfahrungen mit der Billigkonkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt: “Wenn Kommunen Langzeitarbeitslose beispielsweise über Ein-Euro-Jobs zu Dumpingkonditionen für umfangreiche gewerbliche und handwerkliche Tätigkeiten einsetzen, verlieren in der Folge Handwerksbetriebe Aufträge und Arbeit.” Auch die Erfahrungen mit speziellen Programmen für Langzeitarbeitslose sind von Misserfolg geprägt.



Ihr könnt Euch winden, wie Ihr wollt. Die SPD ist zusammen mit den GRÜNEN für diese Situation verantwortlich.
Durch Hartz-4 folgte, Sozialabbau, Lohndumping, Volkssport Mobbing, Arbeitsplatz-Abhängigkeiterpressungen, miese Arbeitsbedingungen etc.,etc.-Aber Euch gehts ja zum Glück noch gut.